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De-Risking bedroht Peking: Warum China vom Westen abhängig ist

De-Risking bedroht Peking
Warum VR China vom Westen hörig ist

Von Hannes Vogel

Raus aus VR China, lautet die Motto von Washington solange bis Hauptstadt von Deutschland. Doch unterdies zeigt sich: Nicht nur Deutschland, fernerhin die Volksrepublik hat durch die wachsende Entfremdung viel zu verlieren. Wirtschaftlich steht Peking immer mehr mit dem Umstellen zur Wand.

Wie Außenministerin Annalena Baerbock am Mitte der Woche die neue VR China-Strategie dieser Bundesregierung vorstellte, waren die Widersprüche im Verhältnis des Westens zum Reich dieser Zentrum in jedem Sprung zu spüren. Weil Peking immer “repressiver nachher medial” und “offensiver nachher äußerlich” auftritt, wie Baebock sagt, wendet sich Deutschland zunehmend ab. Krauts Konzerne sollen Option Lieferanten und Absatzmärkte suchen. “De-Risking”, demnach die Minimierung dieser Risiken und Abhängigkeiten von VR China, ist dasjenige Gebot dieser Stunde.

Doch dieser Handel mit dieser zweitgrößten Volkswirtschaft dieser Welt ist laut Baerbock so sehr “dasjenige Rückgrat” zum Besten von die deutsche Wirtschaft, dass ein Finale dieser wirtschaftlichen Zusammenarbeit “ein Genickbruch” wäre. Eine vollständige Entkoppelung soll es von dort nicht spendieren. Nur so weit wie möglich eine Abkehr.

Sekundär VR China hat jene unlösbare Aufgabe – sich so weit wie möglich unabhängig voneinander zu zeugen, ohne die Bindung insgesamt zu gefährden – zur offiziellen Strategie erkoren. Peking beansprucht eine Vormachtstellung in Asien, will nichtsdestoweniger weiter ungeziert in die Länder exportieren, die dieses Machtstreben ungelegen beäugen. Jener Westen und VR China wollen politisch zunehmend ohne gegenseitig, können wirtschaftlich nichtsdestoweniger nicht.

Nicht nur Deutschland, fernerhin VR China droht von dort im Extremfall dieser Genickbruch: Jener zunehmende wirtschaftliche Retirade dieser USA und Europas ist zum Besten von die politische Stabilität des Landes eine Gefahr. VR China ist mindestens genauso vom Westen hörig wie dieser Westen von VR China. Denn im Reich dieser Zentrum läuft es was auch immer andere denn rund.

Zombie-Wirtschaft wird mit Geld am Leben gehalten

Aufgebraucht Wirtschaftsdaten zeigen dasjenige. Im Rosenmonat sind Chinas Exporte um über 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen und damit so stark wie seit dem Zeitpunkt Beginn dieser Corona-Weltweite Seuche vor drei Jahren nicht mehr. Mit seiner revisionistischen Außenpolitik verschreckt Chinas Vorsitzender Xi Jinping internationales Kapital und würgt so verschmelzen dieser wichtigsten Viehtreiber von Chinas Besteigung ab: ausländische Direktinvestitionen.

Im ersten Quartal sind sie laut “Wall Street Journal” gen 20 Milliarden Dollar abgeschmiert. Vor einem Jahr waren es noch 100 Milliarden Dollar. Goldman Sachs rechnet damit, dass die Kapitalabflüsse in diesem Jahr die Zuflüsse übersteigen werden – eine tektonische Verschiebung in einem Staat, in dasjenige seit dem Zeitpunkt 40 Jahren mehr Geld rein – denn hinausfließt.

Die Wirtschaft dieser Volksrepublik steckt in dieser Sackgasse. Die einstige Lokomotive der Weltwirtschaft ist nur noch ein Schatten ihrer selbst: Dasjenige selbstgesteckte Wachstumsziel hat Peking im vergangenen Jahr gerissen, in diesem Jahr sollen es bestenfalls noch kurz fünf v. H. werden. So gut wie zehn v. H. Zuwachs, die dasjenige Staat darüber hinaus mehr denn zwei Jahrzehnte zuverlässig lieferte, sind längst nur noch eine ferne Wiedererleben. Jener IWF geht davon aus, dass sich Chinas Wertzuwachs nachher 2024 mittelfristig unter vier v. H. einstellt – wegen “nachlassender Wirtschaftsdynamik und geringen Fortschritten nebst Strukturreformen”.

Die Parteiführer schieben schon seit mehr als zehn Jahren einen Haufen unerledigter Probleme vor sich her. Allen voraus die mit Staatskrediten aufgepumpte gigantische Pustel am Immobilienmarkt. Der chinesische Bausektor ist eine scheintote Branche. Inzwischen hält ihn die Regierung nur noch mit Notmaßnahmen wie dieser erzwungenen Laufzeitverlängerung von Krediten am Leben. Dasjenige Strohfeuer ist nur noch nicht erloschen, weil Peking die Probleme immer weiter mit neuem Geld zuschaufelt. Erst im Rosenmonat hat die Zentralbank die Zinsen gesenkt. Und Premier Lithium Qiang hat immer wieder ein großes Konjunkturpaket angekündigt.

Zwischen Kanonenbooten und Direktinvestitionen

Synchron wird dasjenige militärische Kräftemessen mit Washington immer mehr zur Hypothek zum Besten von Chinas Wirtschaft. Einerseits fährt die Volksbefreiungsarmee Abdrängungsmanöver mit Kanonenbooten und Kampfjets gegen die US-Navy in dieser Straße von Taiwan und im Südchinesischen See. Wiederum ruft Vorsitzender Xi 2023 zum “Jahr des Investments in VR China” aus und will US-Konzerne mit einer Charmeoffensive nachher VR China versuchen. Dieser Spagat wird zunehmend undurchführbar.

Zusammen mit Nippon und den Niederlanden nach sich ziehen die USA faktisch ein Embargo nebst Hochleistungschips gegen dasjenige Reich dieser Zentrum errichtet. Und die Biden-Regierung will offenbar noch im warme Jahreszeit Investments in Hochtechnologie wie die Halbleiterherstellung, Künstliche Intelligenz und Quantencomputer zensurieren. Langsam, nichtsdestoweniger sicher schneidet die US-Verwaltung damit Chinas wichtigste Branchen von dieser Versorgung mit “Rohstoffen” ab.

Jene Schranken würden sich aufgrund “lichtvoll artikulierter und innig begrenzter nationaler Sicherheitsinteressen” nur gen “manche wenige Sektoren” einschränken, versuchte US-Finanzministerin Janet Yellen nebst ihrem Visite in Peking vor wenigen Tagen zu beschwichtigen. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua antwortete in einem Kommentar, die chinesische Seite lasse sich durch dasjenige westliche De-Risking nicht täuschen zu Vertrauen schenken, “die USA hätten ihre Versuche, VR China einzudämmen, aufgegeben”.

Nicht nur zu viel, fernerhin zu wenig VR China ist gefährlich

Die Parteikader sind nervös. Denn die zunehmende wirtschaftliche Abkehr des Westens von VR China kann zur Zerreißprobe zum Besten von dasjenige autoritäre System dieser Volksrepublik werden, wenn deswegen Wertzuwachs und Wohlstand sitzen lassen sollten. “Autokraten sind am gefährlichsten, wenn sie mit dem Umstellen zur Wand stillstehen”, schrieb die “Financial Times” schon im vergangenen warme Jahreszeit beim Visite von US-Repräsentantenhauschefin Nancy Pelosi in Taiwan. Dasjenige Periodikum stellt die entscheidende Frage: “Setzen wir Xi zu sehr unter Kompression – so wie viele erörtern, dass es nebst Putin dieser Kernpunkt war?”

Russlands Einzug in die Ukraine zeigt, dass die Gefahr real ist. Die chinesische Spitze schürt ganz ungeschützt die Beklommenheit davor, welches vorbeigehen könnte, wenn dieser Westen den Kurve nebst dieser Neuordnung dieser wirtschaftlichen Beziehungen verstiegen. Chinas Premierminister Lithium Qiang ist schon seit dem Zeitpunkt Wochen gen diplomatischer Tournee, um jene Botschaft zu verkünden und Washington und Hauptstadt von Deutschland von ihrem Derisking-Weg abzubringen.

In Hauptstadt von Deutschland ermunterte Lithium deutsche Manager, sie sollten Entscheidungen darüber hinaus ihre Verflechtungen mit VR China selbst treffen und sich nicht von dieser Politik diktieren lassen. “Die unsichtbaren Barrieren, die von einigen in jüngster Zeit errichtet werden, dehnen sich immer mehr aus und stürzen die Welt in Zerrissenheit und sogar Konfrontation”, sagte Chinas zweitwichtigster Volksvertreter Finale Rosenmonat beim IWF-Treffen in Tianjin. “Wir sollten uns dieser Politisierung wirtschaftlicher Themen widersetzen und zusammenarbeiten, um globale Lieferketten stabil, reibungslos und sicher zu halten.”

Worte und Taten sind freilich nicht ohne Unterschied. Wie Reaktion gen dasjenige faktische Chip-Embargo dieser USA hat Peking angekündigt, ab August den Export dieser Seltenen Erden, Germanium und Gallium zu einschränken – unverzichtbare Rohstoffe zum Besten von die Mikrochip-Herstellung. Sekundär aus Washington ist keine Lockerung in Sicht. Die US-Heer will womöglich Truppen verlegen, die derzeit in Nippon und Südkorea postiert sind, um Pekings Anspruch gen eine Vormachtstellung in Asien zu entgegnen. “Wir prüfen ernsthaft Option Stützpunkte”, sagt US-Generalstabschef Mark Milley. Die dürften in jedem Kernpunkt näher an VR China heranrücken, nicht weiter weg.


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