Im Jahr 2022 sind über eine halbe Million Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten

Stand: 28.06.2023 12:47 Uhr

Missbrauchsanzeigen, Lügenvorwürfe, Rechtsstreitigkeiten: Vor dem Hintergrund zahlreicher Skandale sind im Jahr 2022 in Deutschland mehr qua eine halbe Million Menschen aus jener katholischen Religionsgemeinschaft ausgetreten – so viele wie nie zuvor.

Mehr qua eine halbe Million Menschen sind im Jahr 2022 in Deutschland aus jener katholischen Religionsgemeinschaft ausgetreten. Die Zahl jener Austritte lag wohnhaft bei 522.821, wie die Krauts Bischofskonferenz (DBK) mitteilte. Dies ist so viel wie nie zuvor und spürbar mehr qua im bisherigen Rekordjahr 2021, qua es 359.338 Rücktritte gab. Insgesamt hat die katholische Religionsgemeinschaft in Deutschland im vergangenen Jahr mehr qua 700.000 Mitglieder verloren.

Schon zu Beginn des Jahres 2022 zeichnete sich ab, dass sich die für jedes die katholische Religionsgemeinschaft ohnehin dramatische Erfindung noch einmal beschleunigen würde. Selten nachdem ich mir eines vorgestellt habe Bericht über Missbrauch im Erzbistum München und Freising im Januar und die Diskussion um die Mitschuld des inzwischen verstorbenen Papstes Benedikt XVI. die Zahl jener Ausstiege sei rasant gestiegen.

Nicht zuletzt Lügenvorwürfe gegen den umstrittenen Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, gegen den an diesem zweiter Tag der Woche eine Razzia durchgeführt wurde, sorgten im vergangenen Jahr für jedes Schlagzeilen. Nicht zuletzt Rechtsstreitigkeiten um Entschädigungen für jedes Missbrauchsopfer in Köln und im oberbayerischen Traunstein hatten die Öffentlichkeit beschäftigt.

Viele Ausfahrten in Köln und München

Hinauf die einzelnen Bistümer heruntergebrochen verzeichnete dasjenige größte deutsche Diözese Köln die meisten Rücktritte. Im Jahr 2022 kehrten ihm 51.345 Menschen den Verschieben. Hinten folgten dasjenige Diözese München und Freising mit 49.029 Rücktritten.

In München verließen in jener ersten Januarhälfte, deswegen vor Bekanntwerden jener Missbrauchsanzeige, an jedem Werktag etwa 80 Menschen die Religionsgemeinschaft; nachher dem 20. Januar – dem Tag jener Vorlage des Berichts – verließen zeitweise solange bis zu 160 Menschen pro Werktag die Religionsgemeinschaft.

Kanonist: Viele Ursachen

„Die katholische Religionsgemeinschaft stirbt vor den Augen jener Öffentlichkeit kombinieren qualvollen Tod“, sagte Kirchenrechtler Thomas Schüller jener Nachrichtenagentur dpa. „Hier spielen viele Ursachen eine Rolle, daher nachrangig aktuelle Brandbeschleuniger wie die Kardinalstragödie von Köln, in deren Sog sämtliche Bistümer und sogar die evangelischen Landeskirchen hineingezogen werden.“

Schüller betont, dass die Zahl jener Austritte nicht nur die Religionsgemeinschaft selbst betreffe. „Sehr in Kürze werden diejenigen, die vielleicht genüsslich die Erosion jener katholischen Religionsgemeinschaft begaffen, wiedererkennen, dass viele geschätzte kirchliche Aktivitäten verschwinden werden: Schulen, Kindertagesstätten, Akademien, soziale Einrichtungen.“

Eine Austrittswelle gibt es nicht nur in jener katholischen Religionsgemeinschaft. Mit 380.000 Mitgliedern hat nachrangig die Evangelische Religionsgemeinschaft im Jahr 2022 mehr verloren qua im Vorjahr.


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