
Weniger denn hundert Meter von welcher Stadt Lützerath weit graben sich RWE-Bagger nun durch den Erde. „Die Kohle unter Lützerath wird in diesem Winter gesucht“, betonte RWE-Pressesprecher Guido Steffen am 7. Januar im Deutschlandfunk. Divergent sehen dasjenige die Aktivisten, die pro den Erhalt des Dorfes in Lützerath ringen. Eine neue wissenschaftliche Studie gibt ihnen Recht.
Die Studie besagt, dass die angeschlossenen Kraftwerke solange bis 2030 noch zusammensetzen Maximalbedarf von 271 Mio. Tonnen Braunkohle nach sich ziehen werden. Schon sind schon 300 Mio. Tonnen genehmigt, die Region um Lützerath nicht eingerechnet. Dieser prognostizierte Drang an Braunkohle könne von dort durchaus ohne Gewinnung unter dem Markt matt werden, sagte Catharina Rieve, eine welcher Autorinnen welcher Studie, am 8. Januar im Deutschlandfunk in Lützerath.
RWE beruft sich aufwärts andere Zahlen
Zu Gunsten von dasjenige Jahr 2023 prognostiziert die Studie zusammensetzen Mindestbedarf von 31 Mio. Tonnen Kohle aus dem Tagebau Garzweiler. Würde Lützerath verschont bleiben, könnten in der Tat nur 14 solange bis 19 Mio. Tonnen gefördert werden. Die Autoren umziehen davon aus, dass die Nachfrage nachher Kohle dann in den Folgejahren tendenziell zurückgehen wird und im Jahr 2030 die benötigte Mindestmenge an Kohle nur noch neun Mio. Tonnen betragen wird. Ohne die Region um Lützerath könnte erst ab 2028 wieder genügend Kohle im Tagebau Garzweiler gefördert werden.
Ganz verschieden sieht die Schätzung aus, wenn die Autoren planen, die Kohle unter Lützerath abzubauen. Dann reicht die Kohle in so gut wie allen Jahren pro den maximalen prognostizierten Drang aus. Einsam im Jahr 2023 könnten drei Mio. Tonnen Kohle fehlen.
Doch die Zahlen, aufwärts die sich RWE bezieht, werden von zahlreichen Wissenschaftlern angezweifelt. Die Studie von NRW.Energy4Climate sei in kürzester Zeit entstanden und beruhe aufwärts falschen Annahmen, so Rieve vom Institut pro Schwung- und Umweltmanagement welcher Europa-Universität Flensburg. Ein alternativer Tagebauplan ohne Lützerath ist möglich und kann den Kohlebedarf decken. Dies Forschungsteam um Rieve schlug in seinen Untersuchungen sogar zusammensetzen Alternativplan pro den Rückbau vor, welcher in der Tat wirtschaftliche Nachteile pro RWE mit sich können würde.
RWE hingegen betont, dass die Berichte, aufwärts die sich dasjenige Unternehmen beruft, unabhängig erstellt wurden – und dass andere Berichte falsch seien. „In einigen dem Unternehmen bekannten Gutachten mit unterschiedlichen Ergebnissen waren bspw. Grundannahmen falsch und die Kompliziertheit des Tagebaus und welcher Rekultivierung oft nicht berücksichtigt“, antwortete RWE-Sprecher Guido Steffen am 9. Januar 2023 aufwärts eine Bewerbung des Deutschlandfunks.
Steffen betonte zudem, dass es nicht nur um die Kohle gehe. Dieser Tagebau Garzweiler nähert sich welcher Endphase, sodass nun sogar die zukünftige Landschaftsgestaltung ein großes Bevorstehen ist. Um die Uferböschungen pro die künftigen Seen zu schaffen und unaufhörlich fruchtbares Ackerland zu gewährleisten, wären Split, Sand und Löss aus dem Raum Lützerath nötig.
Nachdem Daten des Geologischen Dienstes des Landes NRW gibt es unter Lützerath gerade ergiebige Braunkohlevorkommen. „Zu Gunsten von RWE ist es problemlos wirtschaftlicher, Lützerath auszugraben“, sagte Rieve von welcher „Petrefakt Exit Group“ im Deutschlandfunk. Denn hier ist die Kohle viel dichter denn unter dem schon völlig verwüsteten Ort Immerath. Es muss daher weniger Abraumhalde aus dem Tagebau abtransportiert werden.
Nebensächlich im Aktivismus gegen die Kohleverstromung spielt Lützerath eine wichtige Rolle. Einerseits symbolisch, wiederum sogar strukturell. Die lokalen Aktivisten ringen nicht nur pro den Erhalt von Lützerath, sie ringen sogar pro zusammensetzen merklich früheren Ausstieg aus welcher Kohleverstromung. Und mit Lützerath nach sich ziehen die Aktivisten derzeit zusammensetzen Anlaufpunkt gradlinig am Rande des Tagebaus, von dem aus sie Aktionen starten können, die den Werk von RWE stören könnten.
„Dieser geplante Kohlebedarf ist mit dem 1,5-Rang-Ziel nicht vereinbar“, sagte Rieve in Lützerath. Um die Klimaziele zu klappen, sollen im Tagebau Garzweiler nur weniger denn 25 Mio. Tonnen Kohle gefördert werden – daher nur zehn v. H. welcher geplanten Menge. Um im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen zu wirtschaften, hätte RWE den Tagebau Garzweiler II seitdem 2021 nicht mehr weiter erweitern die Erlaubnis haben.
Im Gegenteil: Dieser Kohlekompromiss führt tatsächlich zu einem Emporheben welcher Emissionen im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen. Denn kurzfristig wird mehr Kohle denn geplant verbrannt und damit 61 Mio. Tonnen mehr Kohlendioxid geächtet. Im Zuge dessen wird Deutschland seine Klimaziele im Energiesektor verfehlen.
Laut einer Pressemitteilung sollen durch den Kohlekompromiss 280 Mio. Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Ebendiese Einsparung wurde jedoch aufwärts welcher Grundlage welcher Summe welcher pro den Tagebau verbleibenden Kohlereserven berechnet. Demnach können noch 560 Mio. Tonnen gefördert werden. Nachdem Zahlen welcher „Petrefakt Exit Group“ hätten selbige 560 Mio. Tonnen solange bis zum bisher geplanten Ausstieg im Jahr 2038 selbst im Zusammenhang Vollauslastung welcher Kraftwerke nicht verbrannt werden können.
Quellen: Petrefakt Exit Group, RWE, NRW.Energy4Climate, Geologischer Tätigkeit NRW, Bundeswirtschaftsministerium, Tobias Pastoors
Source link
