
Die Schweizer Behörden wollen dasjenige Endlager zu Gunsten von Atomabfälle im Norden welcher Kantone Zürich und Aargau zusammensetzen – und zwar in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze. Welcher Standort des Tiefenlagers soll Nord… Lägern werden. Warum die Wahl genau uff ebendiese Region fiel, erläuterte die Nagra, die Nationale Sozietät zu Gunsten von die Lagerung radioaktiver Abfälle, uff einer Pressekonferenz am 12. September.
Dies Wirtsgestein zu Gunsten von dasjenige schweizerische Endlager ist welcher 175 Mio. Jahre langweilige Geschichte Opalinuston. Welcher ist mausgrau, sehr gesperrt und uniform und bindet radioaktive Materialien. Sollte er einmal zermürben, sanieren die Risse von selbst wieder zu. Dies macht den Opalinuston zur idealen geologischen Hemmschuh. Es gibt ihn an allen drei möglichen Standorten, die zur Range standen und an allen drei würden die Kriterien erfüllt, rechnete die Nagra aus.
Am Finale fiel die Wahl uff Nord… Lägern, weil dort die Schicht dichter ist qua an den beiden anderen möglichen Standorten. Dies kann man an den Spuren von uraltem Wasser wiedererkennen, die man immer im Opalinuston findet. In Nord… Lägern sind ebendiese Wässer am ältesten. Außerdem ist die Schicht dort mit mehr qua 100 Metern am mächtigsten. Zudem gibt es dort den größten Rahmen, in dem welcher Ton ruhig gelagert und ungestört ist.

Ein weiterer Kennzeichen: Welcher Entfernung zu den wasserführenden Schichten oberhalb und unterhalb welcher Formation ist in Nord… Lägern am größten. Die Opalinuston-Schicht muss zudem durch obere Gesteinsschichten vor Erosion geschützt sein – und ebenso da sind die Bedingungen in Nord… Lägern das Mittel der Wahl: Die Opalinuston-Schicht liegt in 800 Metern Tiefsinn.
Welcher jetzt manche Standort war in einem Verfahren 2015 qua zweite Wahl zurückgestellt worden war. Nachher Unterlagen von Nagra-Chef Matthias Braun waren zu diesem Zweck einst Unsicherheitsfaktoren wesentlich, weil die Opalinuston-Schicht dort so tief liege. Weitere Prüfungen hätten sie im Unterschied dazu eines Besseren belehrt: Es habe sich herausgestellt, dass die Festigkeit des Gesteins etwa in Kombination so gut sei wie dasjenige einst im vorsichtigen Szenario bewertet wurde, sagte er. In Rede ist in der Tat weiterhin, ob es möglich ist, in 800 Metern Tiefsinn ein Grube im Tonstein zu errichten. Zu diesem Zweck gibt es bisher noch keine Erfahrungswerte.
Nein, dasjenige Endlager soll nachdem Betriebsart einer Zwiebel aufgebaut sein. Es gibt mehrere Barrieren: den Endlagerbehälter, drum eine Hülle aus Bentonit, einem stark quellfähigem Gemisch von Tonmineralen, dasjenige qua Katzenstreu berühmt ist – und dann die geologische Hemmschuh, den Opalinuston.
Welcher Opalinuston ist so gesperrt, dass Wasser mehr qua 300.000 Jahre gewünscht, um vereinen Meter vorzudringen. Ein Austritt von radioaktivem Werkstoff könnte jedoch ebenso durch Konzentrationsausgleich gut dasjenige Porenwasser stattfinden – in der Tat wohl erst nachdem zehntausenden von Jahren. Für jedes den Endlagerbehälter rechnet man mit einer Nutzungsdauer von 10.000 solange bis 50.000 Jahren. Ist er durchgerostet, kommt Porenwasser in Kontakt mit den abgebrannten Brennelementen, dann beginnt die Konzentrationsausgleich.
Dies ist die Stunde welcher zweiten technischen Hemmschuh: welcher Hülle aus Bentonit. Während welcher Container langsam durchrostet, hat sich welcher Bentonit mit dem Porenwasser aus dem Opalinuston vollgesaugt, ist gequollen und verschließt den Hohlraum zwischen Container und Stollenwand. Selbige Bentonithülle soll 87 von Hundert aller Radionuklide abhalten.
Welcher Rest, welcher hindurchdringt, wird zum größten Teil im Opalinuston stecken bleiben. Welcher Grund: Tonminerale sind negativ geladen, so dass positiv geladene Radionuklide wie Uran, Plutonium oder Thorium “kleben” bleiben. Nur negativ geladene Radionuklide bleiben „beweglich“. Gewiss besteht nur im Rahmen sehr langlebigen die Unwägbarkeit, dass sie es in Oberflächennähe schaffen. Dies sind Nuklide wie Chlorid oder Iodid, die nicht zurückgehalten werden und rein rechnerisch die Biosphäre glücken könnten. Gewiss nie in Konzentrationen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen würden.
Dies Opalinuston-Gestein in Nord… Lägern sei so gut, dass die betroffene Volk pro Jahr nur eine Dosis von einem hunderttausendstel Millisievert abbekomme, so die Nagra-Experten.
Dies Bundesamt zu Gunsten von Schwung und dasjenige Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hatten qua Rahmenbedingung zu Gunsten von dasjenige Endlager festgesetzt, dass die Strahlung schlimmstenfalls 0,1 Millisievert im Jahr betragen darf. Unter dem geplanten Strömung rechne dasjenige Ensi nachdem den bisher vorliegenden Wissen im Unterschied dazu nur mit schlimmstenfalls 0,001 Millisievert Strahlung, hieß es vom Sprossenstiege des Aufsichtsbereichs Entsorgung, Felix Altorfer. Dies sei spürbar weniger qua durch natürliche Strahlung: Die mittlere Exposition welcher Volk betrage dort sechs Millisievert pro Jahr.
Im deutschen Strahlenschutzgesetz ist welcher Schwellenwert zu Gunsten von die effektive Dosis zum Schutzmechanismus von Einzelpersonen uff 1 Millisievert im Jahr festgesetzt. Zur Einordung: Ein Flugreise von Frankfurt an der Oder am Main nachdem New York und zurück führt laut Bundesamt zu Gunsten von Strahlenschutz zu einer durchschnittlichen effektiven Dosis von ca. 0,1 Millisievert.
Die deutsche Bundesregierung hat schon spürbar gemacht, dass sie eine finanzielle Unterstützung zu Gunsten von die betroffenen deutschen Gemeinden erwartet. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums sagte, die Struktur werde ebenso die Kommunen uff deutscher Seite stark berechnen. Es gebe somit Gespräche mit dem Nachbarland gut Ausgleichszahlungen. Die Schweiz habe schon ihre Stand-By dazu signalisiert.
Welcher Sprecher verwies zudem uff eine Plausibilitätsprüfung, die nun angegangen werde und an welcher Experten beider Staaten beteiligt seien. Hier werde die Wettkampf zu Gunsten von den Standort noch einmal genau unter die Lupe genommen. Vizeregierungssprecherin Christiane Hoffman sagte, dass es bisher eine gute Einbindung welcher deutschen Seite in den Auswahlprozess gegeben habe. Die Bundesregierung hoffe, dass dies fortgesetzt werde.
Die Landräte welcher Kreise Waldshut, Konstanz, Lörrach und Schwarzwald-Baar veröffentlichten nachdem Bekanntwerden welcher Schweizer Standortpläne eine gemeinsame Stellungnahme. Darin heißt es unter anderem: „Aufwärts deutscher Seite besteht die Zutrauen, dass wir qua Nachbarn im Verfahren wie im Rahmen welcher Erstattung in gleicher Weise wie schweizerische Kommunen und Kantone behandelt werden.“
Welcher Stapi welcher Pfarrgemeinde Hohentengen, Martin Benz, sagte laut SWR, den Menschen vor Ort sei lukulent, dass welcher radioaktive Müll vorhanden ist und entsorgt werden müsse. Nachrangig sie seien zu Gunsten von die Lagerung am sichersten Ort. Im Unterschied dazu nun müssten Fragen zur Sicherheit, etwa zu Unfall-Szenarien beantwortet werden. Nun geht es etwa um die Trinkwasserversorgung, im Unterschied dazu ebenso Erdbeben wie zuletzt veredeln den Menschen Sorge. Schäden hatte es keine gegeben.
Ensi-Mitwirkender Felix Altorfer sagte dazu, die Gefahr von Schäden an welcher Oberfläche sei im Rahmen einem Erdbeben viel größer qua in einem Tiefenlager. Gesetzlich sei zudem vorgeschrieben, dass die Gefahr durch Erdbeben überprüft und beim Plan welcher Struktur mit berücksichtigt werde, hieß es.
Eine gemeinsame Nutzung des Lagers durch Deutschland und die Schweiz sei nicht geplant, hieß es aus dem deutschen Umweltministerium. Zwar wäre dies „natürlich nicht unsinnig“, sagte ein Sprecher. Gewiss habe sich Deutschland kategorisch, ein eigenes Strömung einzurichten. Er machte lukulent: „Wir sind zu Gunsten von unseren Müll zuständig.“ Deutschland werde im Unterschied dazu voraussichtlich erst 2031 den Lagerstandort festlegen.
Die Schweiz sieht dasjenige homolog: Es sei ein anerkanntes Prinzip, dass jedes Nationalstaat seine eigenen Abfälle im Rahmen sich selbst entsorgen muss, hieß es dort vom Bundesamt zu Gunsten von Schwung.
In der Regel könnten die hochradioaktiven, wärmeentwickelnden Abfälle und die mittel- und schwachradioaktiven in zwei getrennten Einzellagern oder einem sogenannten Kombilager entsorgt werden. Die Tiefbohrungen welcher vergangenen Jahre nach sich ziehen gezeigt, dass in allen drei möglichen Standortgebieten genügend Sportstätte zu Gunsten von ein Kombilager vorhanden ist.
Ein solches muss größer ausgelegt werden, da von den schwach- und mittelaktiven Abfällen chemische Einflüsse erlöschen können, die die hochaktiven suggerieren. Für jedes ein Kombilager veranschlagen die Geologen eine Fläche von rund vier Quadratkilometer, die gut Kavernen und Tunnels erschlossen werden soll.
Dies schwach- und mittelaktive Werkstoff soll derbei in seinen Endlagerbehältern in Kavernen deponiert werden, dasjenige hochradioaktive Werkstoff wiederum in kleinen Tunneln in welcher Zentrum welcher Opalinuston-Schicht aufbewahrt werden. Laut Nagra, ist ein Kombilager im Rahmen genügend zur Verfügung stehendem Raum genauso sicher wie zwei Einzellager, aus ökologischen und ökonomischen Gründen jedoch besser.
Im Vergleich zu zwei Einzellagern benötige ein Kombilager weniger Anlagen an welcher Oberfläche und Zugänge zum Tiefenlager. Welcher Platzbedarf sei deshalb spürbar weniger bedeutend. Nachrangig dasjenige geringere Bauvolumen, dasjenige kleinere Volumen des Ausbruchmaterials und welcher geringere Ressourcen- und Energieverbrauch beziehungsweise Kohlendioxid-Emission sprächen zu Gunsten von ein Kombilager. Hinzu käme ein Kostenvorteil.
Die schweizerischen Kontrollorgan INSA wird in den kommenden Jahren die Begründung wissenschaftlich taxieren und abklopfen. Erwähnt wurde derbei insbesondere dasjenige Kombilager. Nun werden internationale Experten herangezogen, um taxieren zu können, ob welcher Vorschlag sicher und machbar ist, Menschen und Natur geschützt sind und ebenso dasjenige Grundwasser.
Zudem wird die Expertengruppe „Geologisches Tiefenlager“, die sich aus vier schweizerischen und vier deutschen Professoren zusammensetzt, den Berichterstattung zur Standortwahl unabhängig uff wissenschaftlich-technischer Grundlage inspizieren.
Am 12. September 2022 ist lediglich bekanntgegeben worden, welcher Standort aus Nagra-Sicht welcher geeignetste sei. Für jedes diesen Standort wird nun ein Bewilligungsgesuch erarbeitet. Erst wenn dasjenige Gesuch eingereicht sei, könnte die Schweizer Bundesregierung voraussichtlich in zwei Jahren die Prüfung starten. Welcher Länderkammer könnte dann 2029 gut dasjenige Gesuch Ergehen. Anschließend muss ebenso noch dasjenige Parlament entscheiden, womit welcher Entscheid ebenso noch einem Referendum untersteht. Welcher Baustart ist zu Gunsten von dasjenige Jahr 2045 vorgesehen, die Einlagerung soll erst 2050 erfolgen.
Quellen: Dagmar Röhrlich, Deutschlandfunk
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