Warum es so viele Badeunfälle gibt?

Ein Junge schwimmt alleine in einem sonnigen, ruhigen See in der Uckermark.

Badeunfälle in Deutschland vorbeigehen am häufigsten in Seen und Flüssen. (imago / fStop Images / Halfdark )

Mindestens vier Menschen sind an einem einzigen Monat der Sommersonnenwende-Wochenende einsam in NRW ertrunken. Manche von ihnen badeten in einem Baggersee, andere im Rhein. Es sind keine ungewöhnlichen Meldungen, jeden warme Jahreszeit kommt es in Deutschland zu zahlreichen Badeunfällen wie diesen.

Die meisten solcher tödlichen Unfälle ereignen sich an unbewachten Naturgewässern, warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG.) Selbstüberschätzung ist eine welcher Ursachen zu Gunsten von dies Ertrinken, die nachlassende Schwimmfähigkeit welcher Volk eine andere.

Experten bereitet es so gesehen besondere Sorgen, dass Schwimmbäder stopfen und Schwimmkurse zu Gunsten von Schulkinder wegfallen. Die weltweite Seuche hat jene Evolution noch verschärft: Die Zahl welcher Grundschülerinnen und -schüler, die nicht schwimmen können, ist gestiegen.

Doch nicht nur Kinder können unterlegen schwimmen. Unter ferner liefen für Erwachsenen beobachtet die DLRG diesen Trend, den sie zweitrangig uff die fehlende Tutorium in den Coronajahren zurückführt. So gut wie täglich muss sie Leben sichern.

Im Jahr 2022 ertranken mindestens 355 Menschen in Deutschland, dokumentiert eine Statistik welcher DLRG. Dies sind 56 Todesfälle mehr wie im Vorjahr, ein Klimax um notdürftig ein Fünftel. Unter den Opfern sind am häufigsten erwachsene Männer. Doch zweitrangig sozusagen 50 Kinder und Jugendliche ertranken 2022.

Die weitaus meisten Todesopfer – 87 v. H. – ertranken in Binnengewässern, vor allem in Seen und Flüssen. Dies könnte zwar zweitrangig daran liegen, dass namentlich viele Krauts im warme Jahreszeit in Seen und Flüssen schwimmen – und nicht im See oder im Schwimmbecken. Genaue Aussagen darüber gibt es nicht. Trotzdem exponieren Rettungsschwimmer, dass ohne Rest durch zwei teilbar Binnengewässer gefährlich sein können.

Die Statistik zeigt mit unterschiedlich hohen blauen Balken, wo es 2022 in Deutschland die meisten Badeunfälle gab.

Insbesondere ein Strang kann zur tödlichen Fallgrube werden, weil er meist eine „Straße“ ist: eine Schifffahrtsstraße. Dies sei von allein schon gefährlich genug, warnt DLRG-Sprecher Achim Wiese. Schiffe verursachen nachdem seinen Worten zweitrangig sogenannte „Soge“ beim Vorbeifahren: Zunächst kommt dies Wasser, dann zieht es sich wieder zurück. Unterdies kann man in die Flussmitte gezogen werden – mitten in die Strömung des Flusses. Welcher Rhein fließt laut Wiese teils mehr wie zehn Stundenkilometer schnell. Dagegen könne man nicht „anschwimmen“.

Obwohl die DLRG seit dieser Zeit Langem vor dem Schwimmen dort warnt, gibt es jährlich rund 60 Badeunfälle im Rhein.

Warum Baggerseen so gefährlich sind

Eine große Gefahr sieht welcher DLRG-Rettungsschwimmer Carsten Rosenberg in Baggerseen: Durch Abbruchkanten kann welcher Grund schlagartig mehrere Meter in die Tiefsinn in Betracht kommen. Zum Besten von geübte Schwimmer ist welcher Schritttempo ins Leere meist zwar kein Thema. Ungeübte oder Nichtschwimmer geraten freilich schnell in Panik, wenn auch dies Ufer nur wenige Meter weit ist. „Da nach sich ziehen wir leider die Gefahr eines schweren Badeunfalls“, sagt Rosenberg.

Oft sind beim Schwimmen Leichtsinn und Selbstüberschätzung im Spiel, beobachtet welcher Rettungsschwimmer. Zum Denkmuster, wenn man im Frühling in verknüpfen Weiher steigt: Selbst, wenn es im Freien und im oberen Wasserbereich schon warm sei, könne in unteren Schichten noch Wärmegrad regieren. Die Folge: Pumpe-Kreislaufprobleme – eine welcher häufigsten Ursachen zu Gunsten von dies Ertrinken.

Die Volk kann für Weitem nicht mehr so gut schwimmen wie Finale welcher 80er-Jahre“, sagt Rettungsschwimmer Rosenberg.

Zum Besten von die Zeit zwischen 2017 und 2022 hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag welcher DLRG vor allem bei Grundschülern alarmierende Zahlen zutage gefördert: Im Weiteren kann jedes fünfte Kind zwischen sechs und zehn Jahren nicht schwimmen – eine Verzweifachung innert fünf Jahren. Notdürftig 60 v. H. sind nachdem Einschätzung welcher DLRG am Finale welcher Volksschule keine sicheren Schwimmer. Die weltweite Seuche hat die Situation verschärft: Obig längere Zeit konnte keine Schwimmausbildung stattfinden.

Sicher schwimmen kann man aus Sicht welcher Schwimmverbände erst ab dem Schwimmabzeichen in Bronzefarben, dem Freischwimmer. Ein „Seepferdchen“, zu Gunsten von dies man sich lediglich 25 Meter zusätzlich Wasser halten muss, ist völlig unzureichend.

20 v. H. welcher Kinder sind wirkliche Nichtschwimmer, die nicht einmal ein paar Meter schwimmen können.

Achim Wiese, DLRG-Sprecher

Ein weiterer Grund zu Gunsten von die abnehmende Schwimmfähigkeit: „Immer mehr Schwimmbäder werden geschlossen“, beklagt Rettungsschwimmer Rosenberg. Es waren schon vor Corona mittelmäßig 70 pro Jahr. Derzeit gibt es noch rund 6.500 unbewohnt zugängliche Bäder.

Zu teuer, zu wenig Personal – lauten oft die Begründungen welcher Kommunen, wenn sie wieder ein Badeort schließen. So gibt es landesweit nur noch 860 Lehrschwimmbecken. Dies reicht zu Gunsten von die Schulen nicht aus, um jedem Kind Schwimmunterricht anzubieten, wie es welcher Studienplan wirklich vorsieht.

Zwei Jahre uff den Schwimmkurs warten

Um schier an verknüpfen Schwimmkurs zu kommen, liegen die Wartezeiten laut DLRG für solange bis zu zwei Jahren. Und die Preise zu Gunsten von private Kurse sind oft namentlich hoch.

Eine Situation, die zweitrangig die sogenannte Bäderallianz Notruf stoßen lässt. Welcher Zusammenschluss von Sportart-, Berufs- und Branchenverbänden beklagt, dass mindestens 2.500 Fachangestellte zu Gunsten von dies Badewesen und Schwimmmeister fehlen. Neben welcher Personalnot leiden die Bäder unter einem massiven Sanierungsstau, welcher schon 2016 für rund 4,5 Milliarden Euro lag.

Im Grunde sollte man nur an offizielle und bewachte Badestellen in Betracht kommen, wo die Wasserrettung lebenskräftig ist, betont Rettungsschwimmer Carsten Rosenberg. Von Naturgewässern, die man nicht kennt, rät er ab.

Außerdem sollte man seine eigenen Schwimmfähigkeiten realistisch einschätzen. Insbesondere männliche Jugendliche und schier Männer seien oft „nachlässig und geil“, sagt DLRG-Sprecher Wiese. „Sie unterschätzen die Gefahren, liegen den ganzen Tag in welcher Sonne und stillstehen uff und rennen ins Wasser. Dies kann selbst zu Gunsten von verknüpfen jungen Leib und den Schaltschema sehr gefährlich werden.“

sterben Baderegelndie Kinder ab dem Schwimmabzeichen in Bronzefarben auswendig Kontakt haben sollen, gelten zweitrangig zu Gunsten von Erwachsene.

Wenn man selbst verknüpfen Notsituation im Wasser beobachtet, sollte man den Notruf 112 wählen, so Rettungsschwimmer Rosenberg. Und Hilfe leisten, ohne sich selbst zu gefährden: Denn guter Schwimmer könne man für kürzeren Verdünnung zu dem Menschen in Not schwimmen.

Im Zweifel möglichst nur Hilfsmittel zuwerfen wie Rettungsringe oder andere Sachen, die eine Schwimmhilfe sein können: ein Surfboard, eine Kühltasche, verknüpfen großen Kanister – was auch immer, welches irgendwie schwimmt.

Sekundäres Ertrinken ist ein Risiko

Sowie ein Verunglückter aus dem Wasser geborgen werden kann, ist welcher Zeitpunkt zu Gunsten von Erste Hilfe gekommen. Jeder Laie kann für einem bewusstlosen und nicht normal atmenden Menschen Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen:

Die Person erst uff die Seite rotieren, um Wasser herauslaufen zu lassen, dann seicht uff den Verschieben legen und intermittierend in den Mund hauchen und den Brustkorb mit welcher Herzdruckmassage pressen. Rhythmus: zwei Mal beatmen, dann 30 Mal schnelles Knuddeln.

Wer überlebt, hat zu Gunsten von die 48 Zahlungsfrist aufschieben nachdem freilich noch ein weiteres Risiko: dies sogenannte sekundäre Ertrinken. Denn dies eingeatmete Wasser kann zweitrangig im Nachgang die Lunge noch lebensbedrohlich schädigen. Solche Patienten sollten von dort jene Zeit im Krankenhaus unter Observation zubringen.


bth, Tobias Oelmaier, Daniela Siebert, Werner Nording, dpa


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