Finanzen

Was Lauterbach bei der Krankenhausreform plant

Eine Operation im Unfallkrankenhaus Berlin

Künftig könnten Krankenhäuser je nachdem Umfang ihrer Angebote in drei Gruppen eingeteilt werden (picture Alliance / dpa / Annette Riedl)

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will die medizinische Versorgung und die Organisation welcher Krankenhäuser in Deutschland grundlegend reformieren. Welcher Bundestag hat schon ein kleines Gesetzespaket verabschiedet, die Zustimmung des Bundesrates steht jedoch noch aus.

Dies erste Gesetzespaket dürfte ohnehin nur welcher Ursprung sein. Lauterbach hatte eine Kommission betraut, die am 6. letzter Monat des Jahres 2022 detaillierte Pläne zur Gesundheitsreform vorlegte. Einerseits verkloppen die Experten weitreichende Änderungen im Zusammenhang welcher Rechnung mit einer Abkehr vom reinen Fallpauschalenprinzip usw. vor wiederum eine stärkere Spezialisierung welcher Krankenhäuser. Dies Gesundheitswesen müsse zu den Wurzeln einer an den Bedürfnissen welcher Menschen orientierten Medizin zurückkehren, sagte Lauterbach am 16. Mai 2023 beim Ärztetag in Gericht.

Am 5. Januar 2023 nach sich ziehen Kommiss und Länder mit welcher Unterstützung obig die Reformvorschläge begonnen. Tatsächlich sollten die Eckpunkte z. Hd. kombinieren Gesetzentwurf solange bis zum warme Jahreszeit vorliegen. Doch es gibt Gegenwind, vor allem aus den Bundesländern, die die Krankenhausplanung nicht ausufern lassen wollen. Drei Länder wollen sogar die Verfassungsmäßigkeit welcher von welcher Bundesregierung geplanten Reform prüfen lassen.

Am 2. letzter Monat des Jahres 2022 hat welcher Bundestag mit den Stimmen welcher Ampelparteien eine kleine Reform beschlossen. Welcher Ländervertretung hat diesem am 16. letzter Monat des Jahres zugestimmt. Es sieht unter anderem mehr ambulante Untersuchungen sowie eine neue Betreuungsordnung und mehr Geld z. Hd. Kinderkliniken vor.

Nicht stationär statt stationär

Bestimmte klinische Untersuchungen sollen künftig untergeordnet ohne Übernachtung möglich sein und von den Krankenhäusern abgerechnet werden. In Folge dessen soll während des Tages mehr Kondensator z. Hd. dasjenige knappe Pflegepersonal geschaffen werden, wenn Nachtschichten nicht mehr besetzt werden zu tun sein. In Folge dessen nicht zutreffend untergeordnet die oft problematische Konfiguration an die neue Umgebung, insbesondere z. Hd. ältere Menschen. Im Planung heißt es, dass die Ansteckungsgefahr sinken würde. Tagesbehandlungen sollten nur mit Einwilligung des Patienten möglich sein. Punktum medizinischer Sicht sollten sie im Zusammenhang komplexen oder risikoreichen Behandlungen in der Regel nicht in Betracht gezogen werden. Zum Besten von Patienten ist es untergeordnet besser, im Krankenhaus zu bleiben, wenn die Versorgung obig Nacht zu Hause nicht gewährleistet ist.

Neuer Wartungsschlüssel

Ein neues Personalbeurteilungstool soll die Bedingungen z. Hd. dasjenige oft überlastete Pflegepersonal verbessern. Hierzu soll die ideale Personalausstattung welcher Bahnhöfe mit welcher Wirklichkeit abgeglichen werden. Geplant ist eine schrittweise Eröffnung, einsetzend mit einer Testphase ab dem 1. Januar 2023. Ab 2025 soll dann die Personalbeurteilung fokussiert und untergeordnet sanktioniert werden.

Kinderbetreuung

Zweite Geige die Kinderkrankenhäuser sollen durch die Reform gestärkt werden. Ziel welcher Reform ist eine grundsätzliche Stabilisierung. Zum Besten von die Jahre 2023 und 2024 sollen Kinderkrankenhäuser mit 300 Mio. Euro mehr Geld ausgestattet werden. Damit soll dasjenige Umsatzvolumen welcher Vor-Corona-Zeit von 2019 gewährleistet werden, untergeordnet wenn Kliniken tatsächlich nur 80 von Hundert davon klappen. Zweite Geige die Finanzierung soll unabhängiger von welcher leistungsorientierten Logik werden.

Um dasjenige Netzwerk welcher Kliniken mit geburtshilflichen Abteilungen aufrechtzuerhalten, sollen die Länder zusätzliches Geld erhalten – jeweils 120 Mio. Euro z. Hd. die Jahre 2023 und 2024. Personalkosten z. Hd. Hebammen sollen ab 2025 umfassender übernommen werden „Dies Krankenhaus ist vollwertig finanziert“, versprach Lauterbach.

Die Finanzierung welcher Krankenhäuser erfolgt derzeit so gut wie ausschließlich obig Fallpauschalen. Solche werden – wie welcher Name schon sagt – pro behandeltem Sachverhalt vergütet. Die Krankenhäuser erhalten von dort pauschal kombinieren festen Summe z. Hd. eine bestimmte Therapie.

Nebst diesem Abrechnungssystem benötigen Krankenhäuser eine große Quantität an Patienten, um wirtschaftlich funktionieren zu können. Linie kleine Kliniken im ländlichen Raum nach sich ziehen oft nicht genügend Fälle.

Die Fallpauschalen schaffen jedoch nicht nur Anreize z. Hd. möglichst viele Behandlungen. Dies System würde Krankenhäuser untergeordnet dazu motivieren, Eingriffe durchzuführen, im Zusammenhang denen welcher Kosten z. Hd. dasjenige Krankenhaus in einem guten Verhältnis zu den Einnahmen steht, sagte Klaus Emmerich von welcher bundesweiten Bürgerinitiative „Bund Klinikrettung“ im März 2022 im Deutschlandfunk. Emmerich war 18 Jahre weit wie Betriebswirt z. Hd. städtische Krankenhäuser tätig. Im Mittelpunkt seiner Arbeit standen Fallpauschalen: „Natürlich mussten wir im Zusammenhang welcher Erweiterung unseres Leistungsspektrums untergeordnet strategisch denken: Welches rechnet sich?“ Welches rechnet sich nicht?”

Dies könne untergeordnet dazu münden, dass „Eingriffe durchgeführt werden, die nicht unbedingt medizinisch unumgänglich sind, nur damit dasjenige Krankenhaus überleben kann“, sagte Bundesgesundheitsminister Lauterbach am 6. letzter Monat des Jahres 2022 im Deutschlandfunk. Zudem sind in diesem System ganze medizinische Abteilungen schwergewichtig zu finanzieren, etwa die Pädiatrie, die Krankenpflege, nur untergeordnet oft die Spitzenmedizin.

Ein zentrales Problem welcher Bezahlung nachdem Fallpauschalen besteht darin, dass kein Geld z. Hd. die Verfügbarmachung medizinischer Unterbau gezahlt wird. Die Corona-Weltweite Seuche hat sehr spürbar gezeigt, wie wichtig medizinische Kapazitäten sein können – untergeordnet wenn sie nicht unendlich gewünscht werden.

Die damalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) führte 2003 die Fallpauschalen ein. Früher ersetzten die Fallpauschalen die Bezahlung nachdem welcher Aufenthaltsdauer. Dies Hauptziel dieser Reform bestand darin, Leerlaufzeiten zu reduzieren und damit Preis zu sparen. Denn im internationalen Vergleich befanden sich Patienten in Deutschland einst spürbar länger in stationärer Therapie. Einer welcher wichtigsten Mentor Ulla Schmidts war einst welcher heutige Gesundheitsminister Lauterbach. „Wir nach sich ziehen die Wirtschaft zu weit zappelig“, gab Lauterbach im Zusammenhang welcher Vorstellung seiner Reformpläne zu.

Die Pläne welcher Regierungskommission zielen darauf ab, dasjenige bisherige Vergütungssystem grundlegend zu ändern. Künftig soll es sogenannte Reservebudgets verschenken – Kliniken sollen dann untergeordnet z. Hd. die Leistungserbringung getilgt werden. Die Kommission empfiehlt kombinieren Festbetrag, etwa z. Hd. Personal oder Technologie.

Die Bereitstellungspauschalen sollen ein Drittel welcher Leistungen herunternehmen. Zwei Drittel sollen künftig obig Fallpauschalen getilgt werden. In Folge dessen werde welcher wirtschaftliche Pressung von den Kliniken genommen. Intensivmediziner und Kommissionsmitglied Christian Karagiannidis verglich dies im Zusammenhang welcher Vorstellung welcher Vorschläge mit den Aufgaben welcher Feuerwehr, im Zusammenhang welcher untergeordnet die Erbringung ihrer Dienste vergütet wird.

Von Schließungen ist in den Plänen zwar nicht die Vortrag, manche Krankenhäuser werden nur künftig nur noch eine Grundversorgung und damit weniger Leistungen wie bisher bereitstellen. Die Reformpläne sehen eine in der Regel neue Klassifizierung welcher Krankenhäuser vor. Sie sind in drei Stufen einzuordnen und nach zu fördern.

Stufe eins umfasst die Grundversorgung, dementsprechend die medizinische und pflegerische Grundversorgung, zum Sichtweise grundlegende chirurgische Eingriffe wie die Blinddarmentfernung oder Notfälle wie Beinbrüche. Solche Krankenhäuser seien von „herausragender Wichtigkeit“, sagte welcher Koordinator welcher Regierungskommission, Tom Bschor. Sie sollen eine flächendeckende wohnortnahe Versorgung sicherstellen. Die Gesetzgebung sollte es zuteilen, dass sie von qualifizierten Pflegekräften und nicht von Ärzten betreut werden.

Darüber hinaus soll es die Stufe zwei z. Hd. die Regel- und Prioritätsversorgung verschenken. Hier geht es um Krankenhäuser, die im Vergleich zur Grundversorgung Zusatzleistungen bereitstellen. So gäbe es zum Sichtweise untergeordnet eine Schlaganfall-Notfallstation und vieles mehr.

Die nur grobe Zuordnung von Fachabteilungen wie „Innerer Medizin“ zu Krankenhäusern soll durch genauer definierte Leistungsgruppen, etwa „Kardiologie“, ersetzt werden. Welcher Grund dazu ist, dass Krankenhäuser bestimmte Fälle wie Herzinfarkte, Schlaganfälle oder onkologische Erkrankungen derzeit übermäßig oft ohne entsprechendes Personal und technische Ausrüstung erläutern. Künftig sollen Behandlungen nur dann abgerechnet werden, wenn dem Krankenhaus die entsprechende Leistungsgruppe zugeordnet wurde. Hierfür zu tun sein genau definierte Anforderungen, etwa an Personal und Wohnungseinrichtung, erfüllt sein.

Manche Facharztgruppen soll es erst uff welcher dritten Lage verschenken, dazu würden etwa Universitätskliniken in Besitz sein von. Eine solche Spezialisierung wäre medizinisch sinnvoll. Ärzte können sich so uff Fachgebiete zusammenfassen, hier Erfahrungen zusammenschließen und so bessere Leistungen bereitstellen.

Zum Besten von jedes Level sollten einheitliche Mindestanforderungen gelten. „Damit würden erstmals einheitliche Standards z. Hd. Wohnungseinrichtung, Raum und Personal gelten – und damit die Behandlungsqualität z. Hd. die Patienten spürbar gesteigert“, heißt es in den Reformvorschlägen.

Geplant sind mehr ambulante statt stationäre Behandlungen. Dies würde bedeuten, dass in welcher Pflege weniger Nachtschichten nötig wären – und dasjenige würde mehr Einsätze am Tag zuteilen. Ziel ist es von dort, dasjenige vorhandene Personal effizienter einsetzen zu können.

Zweite Geige Bundesgesundheitsminister Lauterbach geht davon aus, dass die Reform die Arbeitsbedingungen verbessern wird. Er hofft, dass in Folge dessen mehr Fachkräfte gehalten oder rekrutiert werden können. Seither 2018 ist die Zahl welcher Auszubildenden in welcher Pflege um 20 von Hundert gestiegen, Sie sind dementsprechend uff dem richtigen Weg. Daher: „Daher wir verlieren viele Menschen aus dem System, Ärzte und Pflegekräfte, die selbige starke Ökonomisierung nicht mittragen wollen.“ Es braucht eine Struktur, die den Menschen Freude an welcher Arbeit im Krankenhaus vermittelt.

Kritik an Lauterbachs Reformplänen kommt vor allem von welcher Union und von den Ländern, die um ihre Kompetenzen im Zusammenhang welcher Krankenhausplanung fürchten. NRW, Bayern und Schleswig-Holstein nach sich ziehen von dort Widerstand angekündigt. „Wir wollen keine verkommen Kompromisse“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Ziel ist es, die Verfassungsmäßigkeit welcher von welcher Bundesregierung geplanten Reform durch ein Gutachten prüfen zu lassen – dies ist die Vorstufe einer Klage vor dem Karlsruhe.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Die Schwarzen) betonte im letzter Monat des Jahres im Deutschlandfunk: „Krankenhausplanungen von jedermann aus welcher Zentrale in Bundeshauptstadt können nicht funzen.“ Krankenhäuser sind von Region zu Region viel zu unterschiedlich aufgestellt. „Krankenhausplanung ist Landessache und muss Landessache bleiben“, sagte Laumann. Zweite Geige seine Kollegen aus Bayern und Schleswig-Holstein sehen die Versorgung in welcher Region durch die von welcher Bundesregierung geplante Reform gefährdet.

Welcher baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha teilt selbige Sorge nicht und verteidigt die Reformvorschläge im Dlf. Welcher Grünen-Volksvertreter betonte, dass es schon eine Konzentration uff Spezialkliniken gebe. Trotz beharrt welcher Vorsitzende welcher Gesundheitsministerkonferenz uff welcher Verantwortung welcher Länder z. Hd. die Krankenhausplanung. Dies ist und bleibt Staatssache. Lucha versicherte nur. „Sie wird nicht berührt werden.“

Irgendetwas andersartig sieht es im Zusammenhang den geplanten Änderungen in welcher Rechnungsführung aus. NRW-Gesundheitsminister Laumann begrüßt, dass die Fallpauschalen in der Regel in Frage gestellt werden. Zum Besten von echte Veränderungen müsse schon mehr Geld ausgegeben werden, forderte welcher Die Schwarzen-Volksvertreter. Dies Gesundheitswesen gewünscht ständig mehr Geld, um steigende Arbeitskosten und medizinischen Fortschritt zu finanzieren. Derzeit herrsche eine „massive strukturelle Unterfinanzierung“. Eine bloße Umverteilung des knappen Geldes kann die Bedingungen weder z. Hd. die Patienten noch z. Hd. die Mitwirkender verbessern. Dies größte Problem, welcher Personalmangel, wird durch die geplante Reform nicht reicht angegangen.

Die Techniker Krankenkasse kritisiert den geplanten Pflegeschlüssel. Dies Maßnahme löst kein einziges Problem in welcher Pflege – im Gegenteil. Vorstandsvorsitzender Jens Baas sagte welcher Deutschen Zeitungswesen-Geschäftsstelle: „Statt neuer Kollegen wird die geplante Pflegepersonalbeurteilung den Pflegekräften viel zusätzliche Bürokratie bescheren.“


Quellen: Volker Finthammer, Philipp May, Johannes Kuhn, Theo Geers, Tobias Armbrüster, Michael Watzke, Bundesministerium z. Hd. Gesundheit, dpa, KNA, epd, AFP, pto


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